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KonTour 2014

findet statt vom 11.08.-18.08.2014. Der Anmeldeabend hat stattgefunden. In Einzelfällen können noch Anmeldungen entgegengenommen werden. Gedacht ist die Fahrt für alle, die z.Zt. in die 7. Klasse gehen und sich konfirmieren lassen wollen - egal ob getauft oder nicht.
Rückfragen an Pfarrerin Baltes (Tel. 405473, carolina.baltes@ekir.de).

KonTour 2010

Kontour2010Von 21.-28. August 2010 fand die dies-jährige KonTour-Fahrt statt. Zum zweiten Mal war das Ziel Schloß Dreilützow in Mecklenburg-Vorpommern. Das äußerst geräumige, 250 Jahre alte Schloß mit seinem 10 ha großen Landschaftspark ist für die KonTour-Arbeit ideal: In 10 Kleingruppen kamen die rund 50 KonfirmandInnen vormittags und nachmittags zusammen, jede Gruppe fand ein geeignetes Plätzchen - im Gartensaal, im Kaminzimmer oder im Bauwagen draußen. Das beeindruckende Außengelände war wegen des Regenwetters diesmal nicht immer so attraktiv.
Thematisch haben wir uns an den sechs Tagen mit elementaren Glaubensinhalten befasst: Gott, Jesus, Rechtfertigung, Beten, Schuld und Vergebung, Taufe. - Acht KonfirmandInnen haben wir am letzten Tag in einem bewegenden Gottesdienst getauft.
Der Unterricht auf KonTour ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes: In den Kleingruppen unterrichten die Teamer - Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren, die selbst noch ganz nah dran sind an den Konfis und von ihren eigenen Glaubenserfahrungen erzählen. Methodisch arbeiten wir oft ganz anders als in der Schule, und wir sprechen alle Sinne an, nicht vor allem den Kopf: Es wird kreativ gearbeitet - mit Pappmaché, mit Rollenspielen, mit verschiedensten Materialien. Das hilft, dass eigene Überzeugungen sichtbar werden, so dass sie reflektiert und auf die biblische Überlieferung bezogen werden können.
Eingebettet sind die Arbeitseinheiten in ein Rahmenprogramm aus Workshopangeboten (Tanzen, Sport, Singen, Maniküre, Niedrigseilparcours, Traumreisen u.a.) und gemeinsamen Aktionen (z.B. Gruselwanderung im nächtlichen Wäldchen) sowie Spieleabenden („Wetten, dass" Email-Abend u.a.).
Jeder Tag beginnt und schließt mit einer Andacht. Die Abendandacht markiert meist den Höhepunkt des Tages. Vorbereitet von den Hauptamtlichen (Pfarrerin Baltes, Vikarin Jule Olmesdahl, Pfarrer Martin und Pfarrerin Maret Schmerkotte), z.T. zusammen mit Jugendlichen, wird das Thema des Tages vertieft und mit Texten und Liedern verknüpft, die das Herz berühren.
KonTour ersetzt nicht den Konfirmandenunterricht, sondern bildet den Auftakt der Konfirmandenzeit, die aus monatlichen KonfiSAMStagen besteht, einer Gemeinderkundung, mehreren Exkursionen und der Teilnahme an regelmäßigen Bibelarbeiten.
KonTour legt ein Fundament: Aus gemeinsamen Erlebnissen entstandene Nähe und Vertrautheit, Interesse füreinander, dazu ein Fundus an Liedern und Texten, auf denen die folgende Konfirmandenzeit aufbauen kann.
Wie wichtig KonTour ist, zeigen, einige Äußerungen von Konfis und Teamern (O-Töne):
Konfis: „Die KonTour war sehr schön, die Andachten haben mir am besten gefallen." - „Ich fand die Fahrt einfach cool, und man hat viele neue Freunde gefunden."
Teamer: „Auf jeder KonTour merke ich wieder, wie viel besser als wöchentlicher Konfiunterricht diese Art von Lernen ist." - Die KonTour war... ein Erfolg; die Konfis haben mich beeindruckt." - „Es ist immer wieder beeindruckend, wie so viele Menschen in einigen wenigen Tagen zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen können."
Etwas müde, aber wohlbehalten kamen alle am vorletzten Ferientag wieder zuhause an. Manche wären gerne noch dort geblieben.

KonTour 2009

Kontour 2009Auf einem echten, 250 Jahre alten Schloss verbrachten rund 60 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Heidhausen und der Evangelischen Gemeinde Werden zusammen mit rund 40 Betreuern die diesjährige KonTour-Fahrt. Die Woche wurde geleitet von Pfarrerin Baltes, Pfarrer Schmerkotte, und Christin Haidle, Jugendleiterin in Werden, und Jacqueline Wickersheimer Jugendleiterin in Heidhausen. - Am Abschlusstag stieß der Synodale Jugendreferent Kai Freudenreich dazu und verstärkte die KonTour-Band bei der Gestaltung des Gottesdienstes und der Abendandacht.
„KonTour" basiert auf dem „KonfiCamp"-Konzept des Dekanats Augsburg und besteht in einer Form von Konfirmandenarbeit, die Methoden der Jugendarbeit verwendet und erlebnis- und erfahrungsorientierte Didaktik einsetzt. Vor allem aber lebt das Konzept vom intensiven Zusammensein der KonfirmandInnen und des Teams, das sich Haupt- und Ehrenamtlichen aus den Bereichen Konfirmandenarbeit und Jugendarbeit zusammensetzt und eine große Altersspanne umfasst (hier 3-46) - die jüngste von der Partie war die kleine Tochter der Heidhauser Jugendleiterin.
Das Schloss Dreilützow in Mecklenburg-Vorpommern hatte viel zu bieten - einen denkmalgeschützten, 10 ha großen Landschaftspark - mit einer Waldbühne, auf der die letzte Abendandacht im Fackelschein gefeiert wurde. Ein eigenes Schlossgespenst namens Dieter, das zum Glück nachts keinen Krach machte. Gespielt und gearbeitet wurde entweder draußen auf der Wiese oder in kleinen, kronleuchtergeschmückten Sälen. Die (kurzen) Nächte verbrachten die Konfis in ihren phantasievoll gestalteten Zimmern, in denen oft eine zweite Ebene eingezogen war. Da gab es auch einmal beim Schlafengehen einen großen Schreck, als einige Fledermäuse beim Betreten des Zimmers dort drinnen ihre Kreise zogen. In der Remise hatten einige Teammitglieder ein Konfi-freies Rückzugsgebiet, außerdem war dort die „Praystation" aufgebaut: Ein Raum mit stimmungsvoller Musik und vielen verschiedenen Installationen, die verschiedene Einladungen und Impulse fürs Beten bereithielten. Bei dem Geländespiel „Capture the flag", bei dem es sowohl auf Taktik als auch auf Schnelligkeit und Teamgeist ankam, erwies sich die Idee eines Teams, die eigene Flagge vor dem Zugriff des feindlichen Teams zu schützen, indem sie auf eine in einem Teich gelegene Mini-Insel geworfen wurde als regelwidrig - also gab es nasse Füße... Das durchgehend gute Wetter erlaubte, die besondere Atmosphäre des Ortes zu genießen und sich viel draußen aufzuhalten. Bei den vielen Ballspielen zwischendurch ließ sich die eine oder andere Blessur nicht vermeiden. Ein Mega-Planschbecken verführte einige zu Tauchübungen. Dafür ging es beim Taufgottesdienst am Tag vor der Abreise ruhiger zu. Im Schwimmteich von Wittenburg wurden in einem stimmungsvollen Gottesdienst von Pfarrerin Baltes und Pfarrer Schmerkotte 4 Jugendliche getauft: Lea Bode, Leon-Frederik Dohr, Niklas Grube, Arne Herdick.
5 Tage waren mit inhaltlichen Themen gefüllt: Wer ist Gott?, Beten, Jesus-Life, Wer bin ich?, Wer ist schuld? - Die inhaltliche Arbeit fand vormittags und vor dem Abendessen in insgesamt 4 Stunden pro Tag statt. Die Mittagspause wurde gefüllt von offenen Angeboten (Standardtanz, Singen, Sportangebote, Massageworkshop u.a.). An den Abenden wurde viel gelacht mit verschiedenen Programmen - Spontantheater, Wetten-dass-Abend, Spaß-Olympiade u.a.
Erstaunlicherweise gab es diesmal keine der auf früheren Fahrten erlebten Widrigkeiten (Stromausfall, überlaufende Toiletten und Duschen, Gewitter am Grillabend, undichte Zelte, Dauerregen, Sturm). Nicht nur deshalb konnte das Team mit einer gewissen Entspanntheit trotz einer Dosis Schlafmangel glücklich und zufrieden nachhause fahren.
Die Jugendlichen haben viel über Gott gelernt, selbst erste Schritte im Glauben getan und miteinander und mit dem Team viel Spaß gehabt.