Logo Jona-Kirche

Aktuelles

Wir feiern jeden Samstag um 17.30 Uhr einen Live-Telefon-Kurzgottesdienst.  Rufen Sie einfach die Telefonnummer 0721 2036 222 an und geben den Code 658050 ein und seien Sie dabei! Es fallen nur die Kosten wie für einen normalen Anruf  im Festnetz gemäß Ihrem eigenen Telefontarif an. Es wird keine zusätzliche Gebühr erhoben. 
Sagen Sie bitte diese Möglichkeit allen weiter, die keinen Internetzugang haben. - Wer den Termin verpasst, kann die kurze Ansprache auch nachträglich anhören unter der Telefonnummer 0201 56052190.

Für alle InternetnutzerInnen:
Sie finden ab Samstagabend hier die aktuelle Andacht von Carolina oder Klaus Baltes schriftlich und als Audio-Datei, dazu Orgelmusik, gespielt von Tatiana Varshavskaya. Wer gerne Spotify nutzt, kann unter "Andacht Jonakirche" ebenfalls die aktuelle Andacht anhören (und findet auch die vorigen).

Hier ist die für den Kirchenkreis Essen produzierte Andacht für das Pfingstfest am  31. Mai.

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen sind bis einschließlich 28. Juni abgesagt.

Unsere alternativen Gottesdienstformen finden großen Anklang unter unseren Gemeindegliedern und darüber hinaus: Der Live-Telefon-Kurzgottesdienst, die Andacht auf dem Anrufbeantworter sowie als Audio-Datei, dazu Orgelmusik hier auf der Internetseite – alles das wird intensiv genutzt. 

Präsenz-Gottesdienste wären unter erheblichen Restriktionen möglich. Abstand – Kontrolle – Verhaltensvorschriften – Maskenpflicht - Überwachung der Einhaltung der Vorschriften – ein unbeschwertes gemeinsames fröhliches Feiern wäre damit nahezu unmöglich. Nicht einmal Singen wäre erlaubt. In der Jonakirche werden daher zumindest bis Ende Juni keine Präsenz-Gottesdienste gefeiert werden. 

Damit wollen wir auch diejenigen Gemeindeglieder schützen, die trotz aller Restriktionen vielleicht dazu neigen würden den Gottesdienst zu besuchen, und die zum größten Teil Risikogruppen angehören. Gerade ihnen wird aber besonders geraten, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Das RKI schreibt noch am 03.06.2020, es „schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.“ 

Als Kirchengemeinde ist es Teil unseres Auftrags, Schwächere zu schützen. Wir können nicht glaubhaft Menschen darin bestärken, zuhause zu bleiben – und gleichzeitig zu Präsenz-Got­tes­diensten einladen, die gerade diese Gemeindeglieder besser meiden sollten. Wir sehen uns verpflichtet, unsere Gemeindeglieder in dem empfohlenen Selbstschutz zu unterstützen. Daher hat das Presbyterium gesagt: Wir verzichten einstweilen auf Präsenz-Gottesdienste, so schwer das auch fällt. Das gilt zunächst für alle Gottesdienste bis einschließlich 28.06.2020 - und natürlich auch für alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise.

Bitte nutzen Sie die alternativen Gottesdienstformen, die Sie auf dieser Seite finden. 

Paulus hat für eine vergleichbare Situation einmal geschrieben, er sei von seinen Glaubensgeschwistern „eine Weile getrennt gewesen – von Angesicht, nicht im Herzen“ (1. Brief an die Thessalonicher 2,17). Damit ist auch die aktuelle Situation gut beschrieben.

 

 

  

Was trotzdem läuft

Unser Gemeindeleben hat sich verändert. Manches fällt aus, anderes findet jetzt auf andere Weise statt. Zum Teil musste Gemeinde neu erfunden werden. Dabei ist ist sie lebendig und vielseitig geblieben. 

Jona-Familienzentrum: Unsere Kleinsten sind besonders betroffen. Die meisten Kita-Eltern betreuen nun ihre Kinder zuhause. Das ist wirklich nicht immer einfach, vor allem wenn man gleichzeitig von zuhause aus dem Beruf weiter nachgehen und sich um zwei Zwerge kümmern soll, denen immer einmal langweilig ist. Mit den Kita-Eltern sind Frau Mintrop und ihre Mitarbeitenden in regelmäßigem Kontakt durch Mail, Rundbriefe und vor allem auch telefonisch. 

Unsere Jona-Jugend wird von Frau Wickersheimer regelmäßig mit Videoclips beliefert, und es gibt regen telefonischen Austausch. Circa 40 Familien erreicht sie über verschiedene Kanäle. Das Sorgentelefon für die Kinder und Jugendlichen ist täglich zu festen Zeiten erreichbar, und ein Teil der Jugendarbeit läuft inzwischen über Telefon und über Social Media. Da war zum Beispiel die Mal-Challenge: Die Kinder konnten Frau Wickersheimer Bilder, die sie zu einem Thema gemalt hatten, im Chat zeigen. Per Post kam später eine Kleinigkeit als Preis bei ihnen an. In einem Video zuvor hatte es Bastelanleitungen für die Herstellung eines Tagebuchs gegeben, in das sie ihre Sorgen notieren oder ma­len können. Und gemeinsam mit der Gemeinde St. Kamillus und den Werdener Nachrichten hatten bis Ostern wir den Ökumenischen Malwettbewerb für Kinder durchgeführt und wöchentlich Kunstwerke von Kindern zu wechselnden Themen prämiert. 

Der Frühling verschafft unseren Hausmeistern viel Arbeit im Grünen. Da alles wächst und gedeiht, ist auch viel zu schneiden und zu mähen. Dazu gibt es Instandsetzungsarbeiten und Grundreinigungen.

Die Konfirmandenarbeit ist eine besondere Herausforderung. Digitales Lernen macht hier wenig Sinn, denn es geht uns nicht in erster Linie um das Wissen, sondern darum, eigene Erfahrungen mit Jesus zu machen und im gemeinsamen Erleben mit anderen im Glauben zu wachsen. Dazu sind WhatsApp, Mail u.a. als Medien ungeeignet. Die Konfirmation, die für den 10. Mai geplant war, haben wir frühzeitig verschoben. Inzwischen ist mit den Eltern eine Alternative verabredet, falls sie im Herbst möglich sein sollte. Ähnlich planen wir auch die Katechumenen- und Konfirmandenarbeit als Ganze um. Wir werden keine unnötigen Risiken eingehen. Für den Fall, dass die KonTour-Fahrt in der letzten Sommerferien-Woche nicht stattfinden kann, erarbeiten wir gerade Alternativen.

„Ach wäre das schön…!“ - Alle, mit denen wir sprechen, wünschen sich, dass man sich endlich einmal wieder treffen könnte. Allerdings sagen auch alle, dass sie auf die Stimme der Vernunft hören und im Augenblick lieber zu Hause bleiben statt sich und andere Risiken auszusetzen. Viele Gemeindegruppen haben sich auf telefonische und digitale Wege verständigt. Manches ist ja möglich ohne dass man sich trifft: 

Der Literaturkreis bekommt Lese-Aufgaben zugesandt, bearbeitet diese Literaturempfehlungen und tauscht sich telefonisch dazu aus. 

Auch wenn die für dieses Jahr geplanten Konzerttermine möglicherweise alle verschoben werden müssen, geht die kirchenmusikalische Arbeit weiter. Den Chormitgliedern schickt Frau Varshavskaya Anleitungen und Audiodateien nach Hause, mit denen sie sich das geplante Repertoire erarbeiten können (die Noten haben alle sowieso). Jede und jeder kann so die eigene Stimme zunächst einmal gründlich üben. Das Zusammenspiel mit anderen im Chor kommt dann eben später. Die Kinderchorkinder üben auf die gleiche Weise zuhause einzelne Songs des Musicals „Wir bauen eine Orgel“. Frau Varshavskaya selbst bereitet sich auf die beiden großen Orgeljubiläumskonzerte vor, sucht zusammen mit Herrn Kempin passende Stücke aus und übt in der Kirche. Einmal in der Woche spielt sie die jeweils zwei Orgelstücke, die aufgenommen und aktuell zur Andacht auf der Website veröffentlicht werden.

Der Familienkreis Teichgräber trifft sich per Telefonkette. Das ist nicht gerade eine Telefonkonferenz, bei der alle sich gleichzeitig hören können, aber nacheinander telefoniert doch jede Familie mit jeder anderen, so dass man sich austauschen und miteinander im Gespräch bleiben kann. 

Der Besuchsdienst hat die Karteikarten und Unterlagen einfach zentral sortiert und in die Briefkästen der Mitarbeitenden getan. So können diese immerhin mit ihren Geburtstagskinder ausführlich telefonieren, auch wenn ein Besuch jetzt nicht möglich ist. Übrigens hat der Besuchsdienst eine ganze Reihe von Seniorinnen und Senioren, die vielleicht einsam sein könnten, nach und nach angerufen. Auch unsere Gruppen und Kreise tun das untereinander, halten zusammen und nehmen aneinander Anteil. Das persönliche Gespräch am Telefon tut immer wieder gut, auch wenn es nur am Telefon ist. Und die Nachbarschaft hier bei uns im Dorf funktioniert sehr gut. Überall ist große Hilfsbereitschaft zu finden. 

Das Presbyterium und Pfarrerin und Pfarrer Baltes stehen in ständigem Mail-Kontakt. Gelegentlich gibt es auch Video-Konferenzen. Auch der Kollegenkreis im Regional-Pfarrkonvent trifft sich per Video-Konferenz, um wichtige Absprachen zu treffen oder manchmal auch nur Ideen für das Gemeindeleben auszutauschen. Auch die Pfarrerinnen und Pfarrer sind ja weiterhin gehalten, mit Außenkontakten sehr zurückhaltend umzugehen. Das gilt natürlich auch für die Arbeit in Gremien. 

Übrigens: Täglich um 19.00 Uhr läuten alle Glocken der evangelischen und katholischen Kirchen in Heidhausen und Fischlaken, auch die Glocken der Jonakirche. Vielleicht mögen Sie ja einen Augenblick innehalten und eine Fürbitte und ein Vaterunser sprechen?

>>> das Wetter in Heidhausen

>>> Gemeindebrief

Jonakirche jetzt auch auf Facebook!.

 

Jona Kirche