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Ökumenische Gemeinde werden – die nächsten Schritte

Wir sind aufgestanden und gehen aufeinander zu: Jona und St. Kamillus. Für 2020 haben unser Presbyterium und der Gemeinderat St. Kamillus sich einiges vorgenommen. Ob das alles gelingt, hängt auch davon ab, wie das Gemeindeleben in Zeiten von Corona sich gestalten kann. 

Ökumenische Gemeinde werden – das würde bedeuten: Das Gemeinsame wächst so gut, und so fruchtbar und so weit wie es sinnvoll und möglich ist. 
Manche Entscheidungen stehen bei unserer Schwestergemeinde St.Kamillus noch aus. Die Propsteigemeinde St. Ludgerus, zu der die Gemeinde St. Kamillus gehört, kann im Moment noch keine Aussagen über die konkrete Zukunft von Gebäuden in Fischlaken treffen, weil andere Aufgaben im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses derzeit ihre Kräfte binden. 
Zusammenwachsen können wir aber trotzdem weiter: Viele Veranstaltungen und Aktionen werden die Gemeinden künftig gemeinsam verantworten können. Manches wird eine der beiden Gemeinden alleine durchführen, aber sozusagen stellvertretend für beide. Und manches wird jede Gemeinde weiterhin für sich tun, etwa weil es ganz typisch evangelisch oder katholisch ist oder weil es strukturell einfach Sinn ergibt.   

An besonderen Veranstaltungen hatten wir für 2020 folgendes geplant:

  • Es soll insgesamt nicht wie bisher 5, sondern nun 8 ökumenische Gottesdienste geben, die noch intensiver gemeinsam vorbereitet werden. Davon ist leider einer schon ausgefallen - der  ökumenische Passionsgottesdienst am Palm­sam­stag. Ob wir den nächsten gemeinsam geplanten Gottesdienst am Himmfelfahrtstag feiern können, ist noch offen.
  •  Die beiden Gemeinden streben eine Partnerschaftsvereinbarung an nach dem Muster, das die Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen und das Bistum Essen gemeinsam veröffentlicht haben.
  •  Ein Angebot für die Gemeindeglieder, die in der Grünen Harfe neu zugezogen sind, wird von beiden Gemeinden gemeinsam entwickelt.
  • Die Kinderbibeltage sollen in 2020 erstmals ökumenisch durchgeführt und mit einem fröhlichen, ökumenischen Familiengottesdienst begangen werden; im März war dies nicht möglich. Wir peilen jetzt evtl. das erste Oktoberwochenende an. 

Und es soll ein neues Format geben: Die Gemeindeforen, die in beiden Gemeinden im Abstand von wenigen Wochen durchgeführt werden sollen. Dort wollen wir schauen, wie es weitergehen kann und und wie das Bisherige angenommen wurde. Dazu sind alle herzlich eingeladen zum Mitdenken.
 Programmpunkte sollen sein :
- Standortbestimmung, 
- Feedback zum bisherigen Prozess, 
- Ideensammlung für Austausch über Glaubensfragen (Erwachsenenbildung)
- Zukünftige Planungen. 

Wann diese Foren stattfinden, kann noch nicht entschieden werden, wir hoffen auf eine Möglichkeit nach den Sommerferien.

Ein schönes Bild dafür, dass die Zusammenarbeit unserer beider Gemeinden sehr eng sein und ganz harmonisch, funktionieren kann, ist das Orgelkonzert, das wir für den 27. September geplant haben. Bei dem wollen Tatiana Varshavskaya und Andreas Kempin Stücke zu je vier Händen und Füßen spielen werden. – Wie schreibt Paulus an die Korinther? Ein Leib, viele Glieder, und Christus das Haupt.