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Jona-WoGe

Eigenständiges Wohnen an der Jonakirche

WoGe ist die Abkürzung für "Wohngemeinschaft", steht aber genauso für die Woge, auf der der Jona-Wal schwimmt; für den Schwung, mit dem die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses ihr eigenständiges, gemeinsames Leben angehen; für die Aufgeschlossenheit und Herzlichkeit, mit der die Gemeindeglieder und die Menschen im Stadtteil ihnen begegnen; und sicher noch für vieles andere.

Im Mai 2010 sind die Bewohnerinnen und Bewohner eingezogen. Das Haus belebt das Zentrum Am Schwarzen, und zugleich schirmt es den Kirchplatz vom Lärm der Straße ab, so dass für Bewohner und Gemeinde ein Raum entstanden ist, der zu Begegnung und Verweilen einlädt.
Zehn Jahre Weg waren es bis hierher - so alt ist die Partnerschaft zwischen Gemeinden, und Elterninitiative PEW schon. Die Bewohner, zwischen 25 und 35 Jahren alt, Menschen mit geistigen und manchmal auch körperlichen Behinderungen, freuen sich, dass es eine Groß-WG geworden ist: Eine Wohngemeinschaft, in der jeder sein Appartement hat und in der doch vieles zusammen möglich ist, angefangen von gegenseitiger Unterstützung bis hin zum Kochen und Pizzabacken im Gemeinschaftsraum, der sich zum Kirchplatz hin öffnet.
Wer hier wohnt, ist selbstständig, wenn auch mit Hilfe, wo sie nötig ist. Die kommt von Frau Duwendag und ihrem Betreuungsteam des Diakoniewerks Essen und, wo auch pflegerische Hilfe nötig ist, von den Diakoniestationen Essen. Immer, wenn jemand im Haus ist, ist Betreuung da - auch in der Nacht.
Eine besondere Modellförderung durch den Landschaftsverband Rheinland macht das möglich. Werktags gehen alle zur Arbeit, im Jona-Familienzentrum oder in einer Werkstatt für Behinderte.
Das das Haus kirchensteuerfrei finanziert werden konnte, verdanken wir vielen Zuwendungen, von großen Stiftungen, von Spenderinnen und Spendern aus der Gemeinde sowie vom PEW. Was dann noch an Kosten übrig blieb, trägt ein lang laufendes Darlehen, das sich aus der Miete speist.